„Kriegsschauplatz Ostsee 1919-1945“ Band 5 (1942)

Band 5 / 1942
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-939155-83-6
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag und Lesezeichen
Format: ca. 21 x 27,5 cm
Inhalt: 400 Seiten, 680 Fotos und 27 Karten

Mit der achtbändigen Edition erhält der Leser im ersten Band einen Überblick über die Zwischenkriegszeit von1919 bis 1939. Die nachfolgenden Bände beinhalten die jährlichen kriegsgeschichtlichen Ereignisse von 1939bis 1945 im Seegebiet der Ostsee und ihren Eingängen. Hierbei werden alle Ostseeanrainerstaaten in die Betrachtung mit einbezogen. Schwerpunkt in den Darlegungen ist der Kampf der deutschen Kriegsmarine um den Erhalt der Seeherrschaft auf dem Kriegsschauplatz der Ostsee im Zusammenwirken mit der Luftwaffe und der näheren Landfront.
Das vierte Kriegsjahr begann im Norden Europas mit einem außergewöhnlich harten Winter. Er war härter und ausdauernder als die Vorherigen in den letzten 100 Jahren. Die gesamte Ostsee, einschließlich die Sund- und Beltzone sowie das Kattegat und Teile des Skagerraks froren zu. Im Kampf gegen die deutsche Rüstungsindustrie verstärkte die britische Luftwaffe u. a. ihre Bomberoffensive gegen die Werftstandorte. Auf der Suchte nach effektiveren Zerstörungsmethoden erfolgte in der Nacht vom 28./29. März 1942 ein Angriff auf die Innenstadt von Lübeck. Der Angriff war eine wissenschaftlich durchdachte Brandstiftung die zum gewünschten Zerstörungserfolg führte. Schwerpunkt für die Kriegsmarine war die Sicherung der Wehrmachts- und Wirtschaftstransport in der Ostsee. Im westlichen Teil des betrachteten Kriegsschauplatzes mussten diese Transporte unter den Bedingungen des verstärkten Einsatzes britischer Luftminen erfolgen. Im Verlauf des Jahres 1942 kam dann noch der Kampf gegen die in die Ostsee eingedrungenen sowjetischen U-Boote. Trotz des intensiven deutsch-finnischen Minenkrieges im Finnischen Meerbusen, war es sowjetischen U-Boot-Kommandanten gelungen die Minensperren zu überwinden. Eine effektive Unterstützung der Luftwaffe zur U-Boot-Jagd war durch die zuständige Luftflotte 1 nicht gegeben, sie wurde an der Landfront benötigt. Selbst verfügte die Kriegsmarine 1942 über keine eigenen Luftstreitkräfte mehr. Zahlreiche historische und technische Detailangaben, viele bisher unveröffentlichte Fotos, Karten und Tabellen ergänzen das sorgfältig zusammengestellte Buch. Für Historiker und einem geschichtsinteressierten Leserkreis bietet es eine Möglichkeit zur Spurensuche im Ostseeraum. Es sollte in jeder Bibliothek als Nachschlagewerk vorhanden sein, da es ein einmaliges Zeugnis dieser Zeit darstellt.

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