Heft Nr. 29 - Die Entwicklung der deutschen Schnellboote

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Broschürenreihe zur deutschen Geschichte
Sofort lieferbar Gewicht: 0.11 kg
Die Entwicklung der deutschen Schnellboote
1929 - 1939
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-939155-51-5
Format ca. A5
32 Seiten, viele Bilder, Abbildungen und Karten

Am 7. August 1930 erfolgte die Indienststellung des ersten klassischen Schnellbootes (S-Boot) für die damalige Reichs- marine. Gebaut auf der Bootswerft Lürssen in Vegesack, erhielt es aus Tarnungsgründen die Bezeichnung UZ (S) 16 (U-Boot- Zerstörer). Dieses Boot verfügte vorerst über keine Torpedobewaffnung. Mit seinen drei 12 Zylinder-V-Benzin- motoren von je 800 PS, erreichte das Boot eine Geschwindigkeit von 34 Knoten. Am 16. März 1932 erfolgte die Umbenennung in S 1 und 1933 die Montage von zwei 53,3-cm-Bugtorpedo- rohre. Das S-Boot hatte damit seine vorgesehene Hauptbewaffnung erhalten. Für die fortführende Entwicklung und den Bau weiterer S-Boote wurde die Firma Lürssen von der Marine beauftragt. Die Entwicklung der S-Boote war dabei weitestgehend vom Fortschritt im Dieselmotorenbau abhängig. Mit S 6 konnte dann am 7. März 1935 das erste S-Boot der Welt mit Dieselmotoren in Dienst gestellt werde. Bis zum Dezember 1939 war es der Firma Lürssen gelungen, 27 S-Boot an die Kriegsmarine (ab 1.6.1935) abzuliefern.

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